Botenstoffe im Hirn.
Z.B. sollen Antidepressiva wie Serotonin (+Noradrenalin)-Wiederaufnahmehemmer den Spiegel dieser Botenstoffe im Hirn erhöhen und somit für bessere Stimmung sorgen.
Neurotransmitter wie
- Serotonin
- Noradrenalin
- Dopamin
spielen eine besondere Rolle bei der Regulierung umfassender Zustände wie Schlaf oder Gemütsverfassung und regulieren im Gehirn Emotionen, Stimmung, Konzentration, Appetit, Energie und verschiedene kognitive Fähigkeiten. Zunehmende Konzentrationen dieser Neurotransmitter fördern die Entspannung und können beim Einschlafen helfen. Weitere Botenstoffe:
- γ-Aminobuttersäure (GABA)
- Anandamid ("Ananda" = Freude, Wonne, Glück)
Bestimmte Vitalstoffe wie Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe sollen helfen, die Konzentration dieser Botenstoffe im Hirn zu steigern.
Serotonin.
Was man darüber für Informationen finden kann.
Serotonin kann nicht über Nahrung aufgenommen werden.
Serotonin kommt auch in Lebensmitteln vor, zum Beispiel in Ananas, Kiwi, Pflaumen, Tomaten oder Bananen. Die Früchte gelten deshalb oft als sogenanntes Happy Food. Hier versteckt sich jedoch ein Missverständnis: Serotonin, welches über die Nahrung aufgenommen wird, kann die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren und landet daher nicht im entscheidenden Hirnareal.
Voraussetzungen für ungestörte Serotonin-Bildung
Gesunde Darmflora
Serotonin steht nach ersten wissenschaftlichen Erkenntnissen ebenso in Verbindung mit deinem Nervensystem im Darm. Auch beeinflusst es das Herz-Kreislauf-System, beispielsweise die Kontraktion der Blutgefäße. Da ca. 95 % des Serotonins im Darm gebildet werden, ist es sehr wichtig, dass er gesund ist, um das Hormon bilden zu können.
Aminosäuren
Serotonin wird beispielsweise aus bestimmten Aminosäuren gebildet, insbesondere betrifft das die Aminosäure Tryptophan.
Vitamin B6
trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei. Laut erster wissenschaftlicher Erforschungen unterstützt es als Cofaktor konkret die Umwandlung von Aminosäuren zu Serotonin und ist damit wichtig für die Bildung des Glückshormons.
Das Vitamin B6 kann leider nicht vollständig vom Körper selbst hergestellt werden, ist aber zum Glück in vielen Lebensmitteln enthalten.
Omega-3-Fettsäuren
Genauer gesagt hilft ein wichtiger Bestandteil der Omega-3-Fettsäuren, die Eicosapentaensäure (EPA), durch die Verringerung von Entzündungen im Gehirn, die Freisetzung von Serotonin aus den Serotonin-Neuronen.
Aminosäure L-Tryptophan
Nahrungsergänzungsmittel können dein Serotonin erhöhen, beispielsweise über die Aminosäure L-Tryptophan. L-Tryptophan ist eine Vorstufe von Serotonin, was bedeutet es wird aus Tryptophan synthetisiert. Eine weitere solche Vorstufe von Serotonin ist der Stoff 5-HTP (5-Hydroxytryptamin), der den Vorteil hat, dass er die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann.
Lebensmittel mit hohem Eiweiß-, Eisen-, Riboflavin- und Vitamin B6-Gehalt enthalten in der Regel große Mengen an Tryptophan. Auch wenn Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an dieser Aminosäure allein den Serotoninspiegel nicht erhöhen, gibt es eine Möglichkeit, dieses System zu umgehen: Kohlenhydrate.
Kohlenhydrate führen dazu, dass der Körper mehr Insulin ausschüttet, was die Aufnahme von Aminosäuren fördert und Tryptophan im Blut zurücklässt. Wenn du Lebensmittel mit hohem Tryptophananteil mit Kohlenhydraten mischst, kannst du einen Serotoninschub bekommen (z.B. Reis, Haferflocken, Vollkornbrot).
Quelle: meinwegausderangst.de
Außerdem trägt Tryptophan zu einem gesunden Schlaf bei. Sobald der Körper das Tryptophan in Serotonin umgewandelt hat, kann es einen neuen Neurotransmitter namens Melatonin bilden.
Laut der Gesundheitsabteilung der University of Michigan sind die folgenden Dosierungen allgemeine Richtlinien für die Dosierung von L-Tryptophan (mg über den Tag verteilt):
- Schlafstörungen: 1000-2000
- chron. Schmerzen, Migräne: 2000-4000
- PMS oder PMDD: 2000-4000
- Depressionen: 2000-6000
- Senkung v Appetit, Heißhunger: 500-2000
Quelle: vitaminexpress.org
Aminosäure L-Theanin
fördert die Entspannung und erleichtert den Schlaf, indem es zu einer Reihe von Veränderungen im Gehirn beiträgt:
L-Theanin steigert den GABA-Spiegel (γ-Aminobuttersäure) und erhöht außerdem den Serotonin- und Dopaminspiegel.
L-Theanin steigere auch die Produktion von Alphawellen im Gehirn, was Entspannung auslösen, Stress abbauen und Depressionen verringern könne.
Quelle: harnisch.com
Gamma-Aminobuttersäure (GABA)
ist ein weiterer Neurotransmitter im Nervensystem.
"Komplikationen des GABA-Mangels sind Heißhunger auf Zucker/Süßigkeiten, Parästhesien, Muskelverspannungen, Ohrgeräusche (Tinnitus), veränderte Geruchsempfindungen, nächtliches Schwitzen, Hyperventilation, Tachykardien, Gedächtniseinbußen, Impulsivität, Ungeduld, Ängste."
>> Quelle & mehr dazu: dr-bieger.de
L-Theanin steigert z.B. auch den GABA-Spiegel (γ-Aminobuttersäure)
Anandamid
ist ein vom Gehirn produzierter Neurotransmitter, der an THC-Rezeptoren bindet. Es wurde nach dem Sanskrit-Wort das „Glücksmolekül“ genannt Ananda demnach bedeutet Freude, Wonne oder Glück. Es gilt als Endocannabinoid – eine vom Körper produzierte Substanz, die an Cannabinoidrezeptoren bindet.
Es wird in Bereichen des Gehirns synthetisiert, die für Gedächtnis, fortgeschrittenes Denken und Bewegung wichtig sind. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Schmerzen, Appetit und Fruchtbarkeit. Es verhindert auch die Vermehrung von Krebszellen.
Quelle: https://hamppumaa.fi
Immer mehr wissenschaftliche Studien bringen einen niedrigen Endocannabinoid-Spiegel mit so unterschiedlichen Krankheitsbildern wie Autismus, Migräne, Fibromyalgie oder Reizdarmsyndrom in Verbindung.
(gefunden auf thebeeminelab.com)
Melatonin
Antidepressive Vitalstoffe
Magnesium
spielt eine wichtige Rolle für die Funktion von Gehirn und die Stabilisierung der Stimmung. Ein niedriger Magnesiumspiegel wird mit einem erhöhten Risiko für Depressionen in Verbindung gebracht.
Folat / Folsäure
unterstützt Prozesse der Zellteilung, der Zelldifferenzierung und der Regeneration der Zellen. Zusammen mit Vitamin B12, Vitamin B6 und Vitamin B2 reguliert es den Homocysteinstoffwechsel. Hohe Konzentrationen an Homocystein können die Blutgefäße schädigen und werden auch im Zusammenhang mit Demenz und Depressionen diskutiert.
Quelle: www.lebensmittelverband.de
Vitamin B12
Cobalamine (Vitamin B12 ) werden nur durch Mikroorganismen gebildet. Zwar stellen auch die Bakterien im Dickdarm Vitamin B12 her, dieses ist allerdings für den menschlichen Organismus nicht ausreichend nutzbar. Aus diesem Grund sind wir auf Vitamin B12 aus der Nahrung zwingend angewiesen. Dort findet man es in tierischen Lebensmitteln wie Leber, Muskelfleisch, Fisch und Eiern. Das Risiko eines B12-Mangels ist daher sehr gering und betrifft eher Vegetarier bzw. Veganer. Aber auch Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen (Gastritis, Morbus-Crohn etc.) kann es zu einem Mangel kommen. Allerdings ist auch eine Überdosierung möglich und kann krebsfördernd sein.
Quelle: www.klartext-nahrungsergaenzung.de
Zink
Man habe herausgefunden, dass Zink eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Kommunikation zwischen den Zellen im Gehirn spielt, und es beeinflusst, wie unser Körper auf Stress reagiert. Ein Zinkmangel könne das Risiko für Depressionen, Lern- und Gedächtnisstörungen sowie Aggression und Gewalt erhöhen.