So entstehen Einzelstücke
Ein Blick in meine Werkstatt
Viele fragen mich, wie meine Skulpturen entstehen.
Die ehrliche Antwort lautet: Ich weiß es am Anfang oft selbst nicht.
Nur selten habe ich einen fertigen Plan im Kopf. Meist beginne ich mit einem Stück Holz, einem Stein oder einem Fundstück, das mich anspricht. Dann lasse ich mich von Formen, Strukturen und kleinen Details leiten. Während ich arbeite, entstehen neue Ideen – manchmal verändert sich das Werk immer wieder und nimmt eine ganz andere Richtung, als ich ursprünglich gedacht hatte.
Oft habe ich das Gefühl, die Geschichten stecken bereits im Holz oder im Stein. Ich muss sie nur entdecken und sichtbar machen.
Genau das macht für mich den Reiz des kreativen Arbeitens aus. Jeder Arbeitsschritt ist eine Überraschung – manchmal auch für mich selbst.
Aus einem Ast wird ein Waldgeist, aus einer Baumwurzel ein Gesicht oder aus einem kleinen Detail plötzlich der Mittelpunkt eines ganzen Werkes.
Auf dieser Seite findest Du aktuelle Fotos und Videos direkt aus meiner Werkstatt. Sie zeigen keine perfekten Endergebnisse, sondern den Weg dorthin – mit Ideen, Veränderungen und kleinen Zufällen, aus denen schließlich ein Unikat entsteht.
Kultiges Kerzenobjekt
Detailverliebt.
Jedes Detail erzählt seine eigene Geschichte. Manche entdeckt man sofort, andere erst beim zweiten oder dritten Blick. Genau das liebe ich an dieser Art zu arbeiten.
Verlassenes Vogelnest
In meinem Garten fand ich ein Vogelnest. Traurig, verlassen. Vielleicht geplündert. Getrocknet und mit Klarlack eingesprüht wartete es auf seine Bestimmung in einem meiner Unikate. Es hat hier in der Gabel des Birkenstammes seinen Platz gefunden und wirkt wie ein natürlicher Teil des Baumes. Dadurch bekommt das Werk etwas sehr Authentisches.
Die Waldhüterin
Im ersten Moment vielleicht unheimlich. Beim zweiten Blick wirkt sie wie eine Waldhüterin oder eine alte Weise. Durch das Licht unter dem Kinn bekommt sie richtig Tiefe. Intuitiv bekam sie rote Steinchen als Augen. Doch eher Hexe?
Ein kleiner Schädel
Nicht dominierend, fast versteckt..Er ist eher etwas, das man vielleicht erst beim zweiten Blick entdeckt. Dadurch erzählt das Werk nicht nur von Leben und Natur, sondern auch von Vergänglichkeit.
Stille Erinnerungen
Die schlafende oder ruhende Figur. Eine Waldfee, die zwischen den anderen Gesichtern und Figuren sehr viel Ruhe ausstrahlt. Zusätzlich gibt der Flügel mit dem kleinen Herz davor der Skulptur etwas, das an einen stillen Erinnerungsort denken lässt.
Mittwoch, 22. Juli 2026
Seit früh morgens bin ich wieder in meinem kleinen "Atelier" in meiner Wintermoorer Holzhütte. Senile Bett-Flucht. Hier ein paar Eindrücke.