Der russische Kommandeur Pavel Alexandrovich Stroganov ließ einen Belagerungsring um Harburg legen. In Moorburg befand sich der westlichste Vorposten der Russen.

Bis Mitte Januar 1814 scheint es keine Gefechte rund um Harburg gegeben zu haben. Dann jedoch, am 20. Januar 1814, erfolgte ein Großangriff des Korps Stroganov. Vier Angriffskolonnen gingen auf Harburg vor und konnten sogar in die Stadt eindringen. Zeitgleich wurde im Westen ein Angriff auf die Schanze in Moorburg und im Osten auf die Schanze bei Fünfhausen unternommen. Am Ende des Tages konnten die Franzosen die Russen jedoch auf ihre Vorpostenstellungen zurückdrängen.

Tags darauf wurden von den Franzosen rund um Harburg Häuser niedergebrannt, um ein besseres Schussfeld zu erhalten und um die Annäherung von fiendlcihen Truppen zu erschweren.

Auch die dem Harburger Schloss am nächsten stehenden Häuser in Lauenbruch wurden ein Opfer der Flammen. Gegen Ende Januar folgte das Abbrennen weiterer Häuser in Lauenbruch, bis schließlich die meisten Gebäude des Dorfes in Schutt und Asche lagen.

Der schwarze Kreis zeigt den Standort der Moorburger Schanze, der rote Kreis den der französischen Schanze in Lauenbruch.

Quelle: tabletopdeutschland.com