Dill
Dill zeigt antimikrobielle Eigenschaften gegen ein breites Spektrum an Mikroorganismen, wie etwa Staphylococcus aureus oder E. Coli.
In Tierversuchen wirkte Dill entzündungshemmend und schmerzlindernd.
Das Gewürzkraut regt die Verdauung an und ist ein wirkungsvolles Hausmittel bei Verdauungsbeschwerden.
Dill ist reich an Antioxidantien und schützt den Körper so vor oxidativem Stress und unterstützt gleichzeitig die Zellregeneration.
Außerdem wirkt Dill krampflösend und kann so unter anderem bei Menstruationsbeschwerden helfen.
Das Asian Pacific Journal of Tropical Biomedicine fand 2015 heraus, dass sich Dill positiv auf den Blutzucker- sowie den Cholesterinspiegel auswirkt und damit für die Behandlung von Diabetes geeignet ist.
gesunde Inhaltsstoffe unter anderem:
- ätherische Öle,
- Cumarine,
- Flavonoide,
- B-Vitamine,
- Beta-Carotin,
- Vitamin C,
- Calcium,
- Kalium,
- Natrium.
Schnittlauch
Schnittlauch: Das kulinarische Wunder der Kräuterwelt
Der Schnittlauch ist das (würzige) Sahnehäubchen auf vielen Gerichten. Einst war er eine anerkannte Heilpflanze. Denn er wirkt sich äusserst positiv auf den Blutdruck, den Blutzucker und auch den Cholesterinspiegel aus. Zusätzlich liefert er Chlorophyll und heilsame Schwefelverbindungen, so dass er zur Entgiftung beitragen kann.
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/kraeuter/schnittlauch
Er ist wirksam gegen Darmparasiten und verringert den Blutdruck. Das hat er grundsätzlich mit anderen Lauchgewächsen gemein.
Schnittlauch wirkt anregend auf die Durchblutung und daher rührte wohl seine Stellung als starkes Aphrodisiakum. Heutzutage schätzt man ihn wegen seiner Wirkungen im Bereich der Ernährung. Manche Kranke dürfen keinen Speisesalz oder Gewürze benutzen. Dann ist Schnittlauch ein hervorragender Ersatz, der zusammen mit der Petersilie den Gerichten ein leckeres Aroma verleiht.
Schnittlauch fördert die Verdauung, senkt den Blutdruck, hat eine schwach entzündungshemmende Wirkung und schützt vor Pilzen.
Vermeiden sollte man Schnittlauch allerdings bei akutem und chronischem Durchfall, bei Schluckstörungen oder dort, wo es notwendig ist, die Sekretion von Magensaft zu reduzieren.
Schnittlauch enthält viele Vitamine und Mineralstoffe
Obwohl du Schnittlauch sicher nicht in größeren Mengen verzehren wirst, ergänzen die Inhaltsstoffe im Verbund mit anderen Nahrungsmitteln die Versorgung deines Körpers sinnvoll.
100 g Schnittlauch enthält die folgenden Vitamine: 4380 I.E. Vitamin A, Vitamin E 0,45 mg, 0,14 mg Vitamin B1, 230 µg Vitamin C, 0,2 mg Vitamin B2, Folsäure 104 µg, 0,8 mg Vitamin B3 0,54 mg Pantothensäure, 0,3 mg Vitamin B6, 2580 µg beta-Carotin 61 mg Vitamin C, 330 µg Lutein.
Der Nährwert von Schnittlauch beträgt für 100 g: 26,5 Kcal, 3,65 g Eiweiß, 4,1 g Kohlenhydrate, 0,85 Gramm Fett, 3,1 Gramm Fasern und 86,9 g Wasser.
100 g Schnittlauch enthalten folgende Mineralien: 1,9 mgEisen, 0,95 mg Zink, 104 mg Kalzium, 0,5 mg Kupfer, 47 mg Magnesium, Mangan 0,9 mg, 53 mg Phosphor, 1,1 ug Selen, 303 Kalium mg, 4,6 mg Natrium, 18 mg Omega-3-Fettsäuren, 260 mg Omega-6 Säuren.
Koriander
Koriander löst Verdauungsbeschwerden (Blähungen, Durchfall, Reizdarm),
mindert chronische Entzündungskrankheiten wie Rheuma,
mindert Infektionen,
hemmt das Wachstum von Bakterien und Pilzen,
wirkt krampflösend,
lindert Magen-Darm-Beschwerden,
unterstützt die Entgiftung,
lindert Blasenentzündungen,
senkt Cholesterin und Blutzucker,
lindert Menstruationsbeschwerden,
wirkt antibakteriell bei Salmonellen,
heilt Wunden und Geschwüre im Mund.
Quelle: utopia.de
Kapuzinerkresse
In allen Teilen der Pflanze befindet sich ein Stoff, der wie ein Antibiotikum die Vermehrung von Bakterien verhindert. Antibiotika sind Stoffe, die dazu bestimmt sind, andere Organismen zu zerstören. Die Kapuzinerkresse ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und ist ein bewährtes Mittel zur Blutreinigung, sie fördert die Ausscheidung von Giftstoffen. Ausserdem stimuliert sie die Verdauung und fördert die Durchblutung. Verantwortlich dafür werden die sogenannten Senföle gemacht.Diese wirken hemmend auf Bakterien, Viren und Pilze. Studien haben die antibakterielle Wirkung der Kapuzinerkresse bestätigt und kamen sogar zu dem Resultat, dass die Präparatskombination aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel die gleiche Heilwirkung wie ein leichtes Antibiotikum erzielen kann. Die Wirkstoffe finden sich in allen Teilen der Pflanze: Stängel, Blätter, Blüten und Samen. Deswegen gilt diese Heilpflanze als natürliches Antibiotikum. Denn sie wirkt bei einfachen bakteriellen Atemwegsinfektionen genauso gut wie ein synthetisches Antibiotika. Jedoch verursacht sie deutlich weniger Nebenwirkungen.
Außerdem findet die Kapuzinerkresse Anwendung bei:
- Infekten der Harnwege
- Erkältungskrankheiten
- Wundbehandlung/Desinfektion
Quelle: lueneburger-heide.de
Kleiner Wiesenknopf
blutreinigend, entzündungshemmend, schleimlösend, harntreibend und ist gut geeignet bei Sodbrennen, Müdigkeit, Blähungen und Durchfall. Die Wurzel der Pimpinelle hilft hervorragend bei Husten und findet sogar in der Schulmedizin gegen Asthma Verwendung
Der Kleine Wiesenknopf ist reich an Vitamin C und Mineralstoffen, weshalb es sich lohnt, ihn öfter roh in den Speiseplan zu integrieren. Er hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit und die harntreibenden, entwässernden und tonisierenden Eigenschaften machen ihn zu einem idealen Begleiter bei einer Frühjahrskur.
Durch den hohen Gehalt an Gerbstoffen wirkt das Heilkraut entzündungshemmend, lindert Blutungen und verbessert die Wundheilung.
Es lindert äußerlich Entzündungen der Haut und Schleimhaut und innerlich hilft es gegen Magenentzündungen.
Auch bei Verdauungsproblemen wie Blähungen und Durchfall wird der Wiesenknopf eingesetzt. Er fördert außerdem die Verdauung, wirkt krampflösend und lindert Bauchschmerzen.
Für einen heilsamen Wiesenkopf-Teeauszug werden zerkleinerte Blätter und/oder Wurzeln verwendet. Übergieße für eine Tasse Tee vier Teelöffel des Krautes mit 250 Millilitern heißem Wasser und lasse es sechs bis zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen, nach Geschmack süßen und warm in kleinen Schlucken genießen. Zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden wird der Tee vor den Mahlzeiten getrunken. Gegen Entzündungen im Mundraum mehrmals täglich mit dem ungesüßten Tee gurgeln.
Quelle: https://www.kostbarenatur.net/anwendungen-und-inhaltsstoffe/kleiner-wiesenknopf/
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Links: www.gartenrot.com
gemeine Schafgarbe
antibakteriell, krampflösend, Anregung der Galle, Beschwerden Blase/Nieren, Menstruation
Zur Unterstützung der Wundheilung reicht es aus, einige grüne Blätter der Pflanze in den Handflächen zu zerreiben und diese auf der Wunde zu zerstreichen. Das ätherische Öl wirkt antibakteriell, verhindert eine Entzündung und beschleunigt die Heilung der Wunde.
Borretsch
kräftigend, entwässernd, blutreinigend, stimmungsaufhellend
Enthält äther. Öl, Flavone, Gamma-Linolensäure, Gerbsäure, Kieselsäure (in Borstenhaaren), Saponine,Schleimstoffe und Stickstoff, viel Kalium und Kalzium, Vitamin C.
Das Öl aus den Samen enthält 17 - 25% Gamma-Linolensäure und Linolsäure.
Die Blätter können Hautreizungen verursachen.
Ringelblume
Die Blütenblätter der Ringelblumen enthalten entzündungshemmende Substanzen. Sie werden zu Salben verarbeitet oder als Aufgüsse zur Behandlung von Wunden eingesetzt.
türk. / moldaw. Drachenkopf
Wesen der Pflanze
Mit einer Tasse Drachenkopf können Sie entspannt den Anforderungen entgegen sehen, die das Leben an Sie stellt. Die Pflanze hat einen krampflösenden, beruhigenden und ausgleichenden Aspekt (ähnlich wie Zitronenmelisse).
Heilwirkung:
Inhaltsstoffe:
bis 0, 1 % ätherisches Öl ( Zitrat, Geranylacetat, Geraniol )
Ätherisches Öl 0,2 – 0,5 % in Blättern und Triebspitzen, davon ca. 30 % Citral, 45 % Geranylacetat, 11 % Geraniol, 3,2 % Nerylacetat, 0,4 % Nerol.
Das Kraut riecht wie Zitronenmelisse, nur etwas schwächer. Verliert aber nach der Trocknung nicht so stark an Aroma wie die Zitronenmelisse.
Medizinische Anwendung:
Die Pflanze wird in der Volksmedizin bei Bauchschmerzen und Magenprobleme angewendet.
Drachenkopf wirkt anregend auf Leber- und Gallentätigkeit und fördert die Bildung von Magensaft und wirkt krampflösend auf Magen und Darm. Deshalb wird das Kraut als Zutat zu verdauungsfördernden Teemischungen gegeben.
Teezubereitung: 1 bis 3 Teelöffel mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergießen, abdecken und 10 Minuten ziehen lassen, dann absieben. Mehrmals täglich eine frisch bereitete Tasse Tee trinken.
Quelle: www.kraeuter-entdecken.de
Große Knorpelmöhre
reguliert die Menstruation, magenwirksam (verdauungsfördernd), windtreibend
In der Naturheilkunde benutzt man von der Knorpelmöhre die reifen Früchte. Gesammelte Früchte sollten rasch und schonend im Schatten getrocknet werden.
Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Kumarin, Glykoside, Ammoidin
Links:
antimikrobiell, antibakteriell
Dill, Koriander, Kapuzinerkresse (Wundbehandlung, Desinfektion), Schafgarbe
entzündungshemmend
Dill, Koriander (mindert chronische Entzündungskrankheiten wie Rheuma, Blasenentzündung), Kapuzinerkresse (Erkältung, Harnwegsinfekt), kleiner Wiesenknopf, Schafgarbe (Blase, Nieren), Ringelblume, Schnittlauch
schmerzlindernd
Dill
kräftigend
Borretsch
stimmungsaufhellend
antifungizid
Koriander, Kapuzinerkresse, Schnittlauch
Verdauungsbeschwerden
Dill, Koriander (Blähungen, Durchfall, Reizdarm), Kapuzinerkresse (fördernd), kleiner Wiesenknopf (Gastritis, Durchfall, Blähungen, Sodbrennen, verdauungsfördernd), Drachenkopf, Knorpelmöhre, Schnittlauch (nicht bei Durchfall!)
Antioxidantien (schützt vor oxidativem Stress, unterstützt die Zellregeneration):
Dill
krampflösend (z.B. Menstruationsbeschwerden)
Dill, Koriander, kleiner Wiesenknopf, Schafgarbe
bei Husten
kleiner Wiesenknopf
entgiftend, blutreinigend
Koriander, Kapuzinerkresse, Borretsch, Kleiner Wiesenknopf
harntreibend, entwässernd
kleiner Wiesenknopf, Nachtviole, Borretsch
durchblutungsfördernd
Kapuzinerkresse
positiv auf den Blutzucker- sowie den Cholesterinspiegel
Dill, Koriander, Schnittlauch