Quelle: "Darbowen - Schilderungen aus dem Erleben einer niedersächsischen Sippe" von Dr. Hans Braun, Hamburg 1934
Seit über 500 Jahren ist die "Sippe" Darboven nachgewiesen bodenständig und erbsässig in Niedersachsen.
Es ist möglich bis wahrscheinlich, dass diese Familie aus dem sächsischen Stamm der Chauken hervorgegangen ist. Dieser überwiegend die Deiche bewohnende Germanen-Stamm befand sich 983 an der Unterelbe, als der große Wendenvorstoß stattfand.
Heute entspricht das alte Chaukenland in etwa dem Alten Land.
Quelle: "Darbowen - Schilderungen aus dem Erleben einer niedersächsischen Sippe" von Dr. Hans Braun, Hamburg, 1934
Die Chauken:
Der Geograph und Astronom Claudius Ptolemäus (* um 100 n. Chr., + nach 160 n. Chr.), dessen Weltkarten bis zur frühen Neuzeit als wissenschaftliche Standardwerke galten, vermerkte die Chauken im Norden des heutigen Landes Niedersachsen. Die Sachsen bzw. Saxones lokalisierte er nördlich der Elbe und südlich der kimbrischen Landenge, also im heutigen Holstein
Doch heute weiß man, dass es sich NICHT um unterschiedliche Völker, sondern um die gleiche Volksgruppe handelte und beides die UR-Ahnen der Sachsen sind. Das belegen archäologische Befunde. (Rech, 2000; Capelle, 19)
(Quellen: https://midgardnachrichten.wordpress.com/2016/03/21/die-staemme-germaniens-die-sachsen und www.altwege.de)
Buch "Darbowen - Schilderungen aus dem Erleben einer niedersächsischen Sippe" von Dr. Hans Braun, Hamburg, 1934
spätes Mittelalter bis 17. Jhd.
Schatzregister u.ä. Verzeichnisse:
1450 in Egestorf wohnhaft: Luteke Darboven
in Handorf: Heyne Darboven
1528 bei Fallingbostel: Beneke Darbauen
1540 in Handorf: Heyne Darboven
1533 in Handorf: Barthelt Darbaven
1563 in Fallingbostel: Ties Darbaven
Register von Düshorn:
1630 Clauß Darboven
1637 Hinrich Darboven
1654 Hanß Darboven (übernimmt von Clauß)
Harburg um 1600