Hallo, ich bin Rosemarie Darboven und freue mich über Dein Interesse.
Geboren wurde ich 1968 in Hamburg, schloss die Schule 1988 mit Abitur ab und beendete eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau. Zusätzlich habe ich das Zertifikat einer Fachkauffrau im Marketing. Bis zu einem umfassenden Burnout 2014 war ich leitende kaufmännische Angestellte in einem Hamburger Importunternehmen.
Kreativität gehört seitdem zu meinem Leben. Und das bedeutet für mich nicht nur, künstlerisch tätig zu sein, sondern auch, mein Leben authentisch und abwechslungsreich zu gestalten, Probleme als Herausforderungen zu sehen und jeden Tag neu zu erleben.
Meine Lebensphilosophie
Früher waren mir Dinge wichtig, die einen Menschen nie grundlegend glücklich machen können. Profiliert durch Karriere, tolles Haus, schönes Auto, nach außen funktionierende Ehe.
Nun bin ich Rentnerin, lebe zur Miete, fahre kein Auto. Aber ich bin insgesamt glücklicher. Mein Sohn und wirkliche Freunde, Menschen, die mir gut tun, Natur, Garten, Kreativität, Philosophie und Schreiben. Nicht an vergangenen Dingen festhalten, im Hier und Jetzt leben, dankbar für das Schöne im Leben sein, und ist es noch so klein. Aber es ist jetzt.
Auch habe ich die Einstellung, dass kein anderer Mensch einen glücklich machen kann. Es kommt von jedem selbst. Ein Partner ist nicht für das eigene Wohlbefinden verantwortlich und sollte eher als Bereicherung für ein ohnehin zufriedenes Leben sein.
Mein Lebensraum.
Seit März 2024 lebe ich in einem gemieteten Holzhaus in Schneverdingen Wintermoor. Ich liebe das Leben hier, mit viel Natur und täglichen Begegnungen mit Menschen und Tieren, die mir gut tun.
Rosen (Sommer 2024).
DIY Kartenzaun.
Entspannt..
"Action-Creating"
Wie beim "Action-Painting" nehme ich oft Material ohne irgendeine Idee in die Hand, und ohne bewusste Beeinflussung entsteht eine sehr dynamische Arbeitsweise, ohne zu Ende gedachten Plan.
Beton wird geknetet und per Hand modelliert, nicht in vorgefertigte Formen gegossen... Acrylfarbe wird mit Pinsel, Schwamm oder auch Holz aufgetragen, oder Nagellack direkt geschüttet oder getropft.
Oft überlasse ich der Gestaltung einzelner Details dem Zufall... Je nachdem welche Laune ich und die Materialien gerade haben...
Meine Kreativität entdeckte ich mit 45.
Reha 2013. Ich stand vor der Wahl: Körbe flechten, Serviettentechnik oder Malen und Zeichnen. Bereits zehn Jahre zuvor hatte ich fast eskalierend Serviettenmotive auf alle möglichen und unmöglichen Gegenstände geklebt.
Ich entschied mich fast widerwillig für Malen & Zeichnen...
Erstaunt über das Ergebnis.
Ich zeichnete einen Kunstdruck ab. Ohne abzupausen, einfach das, was ich sah mit Kreide auf Papier gebracht. Ein weiblicher Akt, kurvig, sinnlich und erstaunlich schön.
Ich zeichnete und malte....
Angetrieben von Stolz, Spaß an der Sache, der Überraschung über meine eigene Fähigkeit und dem angenehmen Gefühl, andere mit meinen Bildern zu beeindrucken, entstanden in etwa vier Monaten circa 40 Bilder.
Kreative Phasen.
Andere haben ihre blaue oder abstrakte künstlerische Phasen. Ich hatte Pausen. Es folgten Handarbeitsphasen, eine Plotterphase (Unikate auf Textil), literarische Phasen (Gedichte). Meine Gedanken habe ich sogar in einem philosophisch-psychologischen Podcast auf Spotify veröffentlicht. Seit Frühjahr 2026 fertige ich Kunstobjekte in Form von Skulpturen. Angefangen mit einfachen Heideschafen für den Flohmarkt auf dem Theeshof fing ich Feuer und begeisterte mich für das Modellieren von Rosen. Und im Herbst / Winter wird es ganz bestimmt wieder Acrylbilder auf Leinwand von mir geben.
chronologische Entwicklung
1968
geboren in Hamburg
1988
Abitur Hamburg Sinstorf
1990
ausgebildete Groß- und Außenhandelskauffrau
1993
erste Ehe
1995
leitende Angestellte
1998
Fachkauffrau Marketing
1998 - 1999
1. Selbstständigkeit: Events
Organisation Feiern, Kunsthandwerkermärkte, Bustouren
1999
Assistenz Geschäftsführung
2003
1. Reha psychosomatisch
2008
Geburt des Sohns
2009
Degradierung wegen Arbeitsplatzwegfalls
2010 (ca)
2. Selbstständigkeit
Design und Vertrieb von Lederwaren
2013
Geschäftseröffnung Gemeinschaftsladen
mit Kunsthandwerk und regionalen Kleinunternehmen
2013
Burnout
und Trennung vom 2. Mann
2013
2. Reha psychosomatisch
2013
erste Zeichnung
Unikate auf Textil
gestartet im Herbst 2025
Inspiriert durch einen Freund und Künstler aus Visselhövede habe ich mir Ende 2025 spontan einen Plotter angeschafft. So wie ich auch meine Objekte aus Beton nicht einfach in Formen gieße, habe ich auch hier darauf verzichtet, fertige Motive einfach herunterzuladen und aufzubügeln.
Egal ob Kissenbezüge, Wandbilder oder Tasche: jedes Stück ein echtes Unikat. >> zum Video
Die erste Unikate aus Beton Mai '26
Viele fragen mich, wie meine Skulpturen entstehen.
Die ehrliche Antwort lautet: Ich weiß es am Anfang oft selbst nicht.
Nur selten habe ich einen fertigen Plan im Kopf. Meist beginne ich mit einem Stück Holz, einem Stein oder einem Fundstück, das mich anspricht. Dann lasse ich mich von Formen, Strukturen und kleinen Details leiten. Während ich arbeite, entstehen neue Ideen – manchmal verändert sich das Werk immer wieder und nimmt eine ganz andere Richtung, als ich ursprünglich gedacht hatte.
Oft habe ich das Gefühl, die Geschichten stecken bereits im Holz oder im Stein. Ich muss sie nur entdecken und sichtbar machen.